WELTjournal - St 02.09. 22:30
Schweden - Bandenkriege im Sozialstaat. Schweden gilt als Vorzeigeland in Sachen Offenheit, Toleranz und Gleichstellung, doch seit einigen Jahren erschüttert eine grassierende Bandenkriminalität die Gesellschaft und fordert den Sozialstaat heraus. Die Regierung hat nun vor den Wahlen im September mit Unterstützung der rechten Schwedendemokraten die Migrations- und Strafgesetze verschärft. Das WELTjournal beleuchtet, wie kriminelle Banden in Schwedens Brennpunkt-Vierteln gezielt Kinder und Jugendliche anwerben. Die Gangs bestehen großteils aus jungen Männern und Burschen mit Migrationshintergrund, ihre Aktivitäten reichen von Drogenschmuggel bis zu Auftragsmorden. Allein im Jahr 2022 kam es zu rund 400 Schießereien und 62 Todesopfern. Täter wie Opfer sind oft erst 14 oder 15 Jahre alt. Schweden hat im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Flüchtlinge aufgenommen als jedes andere Land in Europa, doch hohe Arbeitslosigkeit, mangelnde Perspektiven und Ghetto-Bildung erschweren die Integration und begünstigen organisierte Kriminalität. Gestaltung: Pierre Morel
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WELTjournal - Čt 01.10. 12:05
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WELTjournal - Čt 24.09. 12:05
Im ländlichen Senegal, weit entfernt von Schulen und ohne Aussicht auf Anschluss an das Stromnetz, nehmen Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand. Um ihr Dorf mit Strom zu versorgen, reisen sie erstmals in die Stadt, um sich dort in Sachen Solar-Energie ausbilden zu lassen. Das WELTjournal + zeigt, wie Awa, Aissata und Néné, ungeachtet der anfänglichen Missbilligung der Männer, in der Stadt eine Ausbildung zum Bau von Solaranlagen absolvieren. Dort erwartet sie ein völlig neues Leben mit fließendem Wasser, Strom und dem Trubel einer Großstadt. Den Frauen wird ihre Abhängigkeit im Dorf bewusst, der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung ist geweckt. Als sie vier Monate später mit dem ersehnten Know-How zurückkehren, verändern sie nicht nur die Stromversorgung in ihrem Dorf, sondern auch die Stellung der Frau in der traditionell konservativen ländlichen Gesellschaft. Gestaltung: Elise Darblay et Antoine Depeyre
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Schweden - Bandenkriege im Sozialstaat. Schweden gilt als Vorzeigeland in Sachen Offenheit, Toleranz und Gleichstellung, doch seit einigen Jahren erschüttert eine grassierende Bandenkriminalität die Gesellschaft und fordert den Sozialstaat heraus. Die Regierung hat nun vor den Wahlen im September mit Unterstützung der rechten Schwedendemokraten die Migrations- und Strafgesetze verschärft.
Das WELTjournal beleuchtet, wie kriminelle Banden in Schwedens Brennpunkt-Vierteln gezielt Kinder und Jugendliche anwerben. Die Gangs bestehen großteils aus jungen Männern und Burschen mit Migrationshintergrund, ihre Aktivitäten reichen von Drogenschmuggel bis zu Auftragsmorden. Allein im Jahr 2022 kam es zu rund 400 Schießereien und 62 Todesopfern. Täter wie Opfer sind oft erst 14 oder 15 Jahre alt. Schweden hat im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Flüchtlinge aufgenommen als jedes andere Land in Europa, doch hohe Arbeitslosigkeit, mangelnde Perspektiven und Ghetto-Bildung erschweren die Integration und begünstigen organisierte Kriminalität.
Gestaltung: Pierre Morel