WELTjournal - St 29.04. 22:30
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
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WELTjournal - St 29.04. 22:30
WELTjournal - St 29.04. 22:30
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
WELTjournal - Čt 23.04. 12:00
Überleben - die Babuschkas von Tschernobyl. Magazin. Ungeachtet aller Verbote und Warnungen der Regierung lebt eine Gruppe älterer Frauen in der hochradioaktiven Todeszone um den Katastrophenreaktor von Tschernobyl. Männer und Kinder sind an der Verstrahlung gestorben, die Babuschkas erfreuen sich trotz aller Umstände guter Gesundheit und geben der Wissenschaft Rätsel auf. Hanna, Valentina und Maria, die jüngste 72, die älteste 85, sind nach den Zwangsevakuierungen vor 30 Jahren wieder in ihre Häuser bei Tschernobyl zurückgekehrt und führen ein beschauliches Leben in einer idyllischen, aber radioaktiv vergifteten Gegend. Die einzigen Menschen, die sie ab und zu in der Sperrzone sehen, sind Soldaten, Wissenschaftler oder Jugendliche, die sich als Mutprobe vor dem verstrahlten Reaktorblock fotografieren.
WELTjournal - Čt 23.04. 11:30
Tschernobyl - AKW im Kriegsgebiet. Die Reaktor-Ruine von Tschernobyl bleibt auch 40 Jahre nach der Katastrophe Europas nukleare Wunde. Vor allem, seit die Ukraine von Russland angegriffen wird. Das WELTjournal zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 in 87 Meter Höhe, auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, explodiert und ein Feuer auslöst. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle mehrfach durchbohren. Seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die riesige Stahlbogenkonstruktion verschloss seit 2019 gefährliche, wenn auch weitgehend stabile Reste des Reaktors. Tausende Arbeiter, Ingenieure, Techniker und Sicherheitsspezialisten sind für die Sicherung der Ruine zuständig und überwachen sie in Schichten, Tag und Nacht. Schon 2022, unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges, besetzte die russische Armee das Areal für mehrere Wochen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit eine zivile Atomanlage zu Militärgebiet. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal, dessen Schutz weit über die Grenzen der Ukraine hinaus von globaler Bedeutung ist. Regie und Autor: Lucas Menget. Regie Lucas Menget
WELTjournal - St 22.04. 23:05
Überleben - die Babuschkas von Tschernobyl. Magazin. Ungeachtet aller Verbote und Warnungen der Regierung lebt eine Gruppe älterer Frauen in der hochradioaktiven Todeszone um den Katastrophenreaktor von Tschernobyl. Männer und Kinder sind an der Verstrahlung gestorben, die Babuschkas erfreuen sich trotz aller Umstände guter Gesundheit und geben der Wissenschaft Rätsel auf. Hanna, Valentina und Maria, die jüngste 72, die älteste 85, sind nach den Zwangsevakuierungen vor 30 Jahren wieder in ihre Häuser bei Tschernobyl zurückgekehrt und führen ein beschauliches Leben in einer idyllischen, aber radioaktiv vergifteten Gegend. Die einzigen Menschen, die sie ab und zu in der Sperrzone sehen, sind Soldaten, Wissenschaftler oder Jugendliche, die sich als Mutprobe vor dem verstrahlten Reaktorblock fotografieren.
WELTjournal - St 22.04. 22:30
Tschernobyl - AKW im Kriegsgebiet. Die Reaktor-Ruine von Tschernobyl bleibt auch 40 Jahre nach der Katastrophe Europas nukleare Wunde. Vor allem, seit die Ukraine von Russland angegriffen wird. Das WELTjournal zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 in 87 Meter Höhe, auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, explodiert und ein Feuer auslöst. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle mehrfach durchbohren. Seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die riesige Stahlbogenkonstruktion verschloss seit 2019 gefährliche, wenn auch weitgehend stabile Reste des Reaktors. Tausende Arbeiter, Ingenieure, Techniker und Sicherheitsspezialisten sind für die Sicherung der Ruine zuständig und überwachen sie in Schichten, Tag und Nacht. Schon 2022, unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges, besetzte die russische Armee das Areal für mehrere Wochen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit eine zivile Atomanlage zu Militärgebiet. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal, dessen Schutz weit über die Grenzen der Ukraine hinaus von globaler Bedeutung ist. Regie und Autor: Lucas Menget. Regie Lucas Menget
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Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.