WELTjournal - Čt 23.04. 11:30
Tschernobyl - AKW im Kriegsgebiet. Die Reaktor-Ruine von Tschernobyl bleibt auch 40 Jahre nach der Katastrophe Europas nukleare Wunde. Vor allem, seit die Ukraine von Russland angegriffen wird. Das WELTjournal zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 in 87 Meter Höhe, auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, explodiert und ein Feuer auslöst. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle mehrfach durchbohren. Seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die riesige Stahlbogenkonstruktion verschloss seit 2019 gefährliche, wenn auch weitgehend stabile Reste des Reaktors. Tausende Arbeiter, Ingenieure, Techniker und Sicherheitsspezialisten sind für die Sicherung der Ruine zuständig und überwachen sie in Schichten, Tag und Nacht. Schon 2022, unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges, besetzte die russische Armee das Areal für mehrere Wochen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit eine zivile Atomanlage zu Militärgebiet. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal, dessen Schutz weit über die Grenzen der Ukraine hinaus von globaler Bedeutung ist. Regie und Autor: Lucas Menget. Regie Lucas Menget
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WELTjournal - St 20.05. 22:30
WELTjournal - St 20.05. 22:30
Russland, China und der Iran - Front gegen den Westen
WELTjournal - St 13.05. 23:15
Dein Gesicht gehört uns - Gefahren der Gesichtserkennung. Gesichtserkennungsprogramme werden immer ausgefeilter und greifen zunehmend in unsere Privatsphäre ein. Das in New York ansässige Technologieunternehmen Clearview AI arbeitet daran, das Gesicht jedes Menschen auf dem Planeten zu identifizieren. Um die 100 Milliarden Bilder werden gesammelt, die meisten ohne Wissen oder Zustimmung des Eigentümers von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn genommen - in Europa entgegen der Datenschutzgrundverordnung der EU. Clearview AI behauptet, es helfe Verbrechen aufzuklären, Spionage zu verhindern und die Welt sicherer zu machen. Aber zu seinen Kunden gehören Diktaturen im Nahen Osten, und seine Verbindungen zur extremen Rechten sowie die Quelle seiner Finanzierung lassen bei vielen die Alarmglocken schrillen. Das WELTjournal+ zeigt die Gefahren und Risiken von Gesichtserkennungsprogramme: von der totalen Überwachung der Bevölkerung bis zur Verfolgung Andersdenkender, von der Aufspürung von Einwanderern ohne Papiere über die Identifizierung von Demonstranten bei Protesten bis zu folgenschweren Fehlern bei der Gesichtserkennung. ? Ein Film von Jessica Le Masurier und Roméo Langlois
WELTjournal - St 13.05. 22:30
Mensch und Robotik - Wer gewinnt die Zukunft? Roboter erledigen viele Aufgaben bereits schneller und effizienter als Menschen. Durch die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz dürften sie bald auch viele weitere Aufgaben besser meistern als wir. Das WELTjournal beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Veränderungen, die der Aufstieg der Roboter in der Arbeitswelt mit sich bringt und wirft einen Blick auf innovative Städte wie San Francisco, wo fahrerlose Autos bereits Teil des Alltags sind. Während Tech-Pioniere wie Elon Musk die Chancen der Automatisierung sehen, wächst die Angst, Millionen Menschen könnten am Arbeitsmarkt durch Roboter und KI ersetzt werden. Die Dokumentation fragt nach der ethischen Verantwortung der Tech-Giganten: Wer profitiert am meisten, wenn Maschinen die Mehrheit der Arbeit erledigen? Können Tech-Innovationen tatsächlich das Potenzial der Gesellschaft als Ganzes erhöhen? Eine Reportage von Richard Bilton
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Tschernobyl - AKW im Kriegsgebiet. Die Reaktor-Ruine von Tschernobyl bleibt auch 40 Jahre nach der Katastrophe Europas nukleare Wunde. Vor allem, seit die Ukraine von Russland angegriffen wird.
Das WELTjournal zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 in 87 Meter Höhe, auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, explodiert und ein Feuer auslöst. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle mehrfach durchbohren. Seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die riesige Stahlbogenkonstruktion verschloss seit 2019 gefährliche, wenn auch weitgehend stabile Reste des Reaktors. Tausende Arbeiter, Ingenieure, Techniker und Sicherheitsspezialisten sind für die Sicherung der Ruine zuständig und überwachen sie in Schichten, Tag und Nacht.
Schon 2022, unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges, besetzte die russische Armee das Areal für mehrere Wochen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit eine zivile Atomanlage zu Militärgebiet. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal, dessen Schutz weit über die Grenzen der Ukraine hinaus von globaler Bedeutung ist.
Regie und Autor: Lucas Menget. Regie Lucas Menget