Besuch für Emma

Besuch für Emma

Das Erste

Berlin, das pulsierende Leben. Nur nicht für Kassiererin Emma: Sie fühlt sich so richtig einsam. Dabei ist nichts an ihr verkehrt, sie geht in der Großstadt einfach nur unter. Ihr Wunsch, Menschen kennenzulernen, hat Emma auf eine eigenartige Idee gebracht: Sie lässt im Supermarkt unbemerkt Portemonnaies von Kunden mitgehen und präsentiert sich später als gastfreundliche Finderin, die bei der Abholung an den bereits gedeckten Tisch einlädt. So unkonventionell die Masche auch ist, leider bleibt der Besuch nur kurz. Nur der gewitzte Obdachlose August, der sie durchschaut hat, beginnt sich für Emma zu interessieren. Dagmar Manzel gibt grandios eine verwitwete Frau Anfang 50, die so gerne am Leben teilhaben möchte – aber nicht weiß wie. Henry Hübchen ist ihr als eigenwilliger Obdachloser August ein ebenbürtiger Partner. * Kassiererin Emma Beeskow (Dagmar Manzel) fühlt sich so richtig einsam. Alle führen ein erfüllteres Leben als sie. Dabei ist an ihr nichts verkehrt. Im Gegenteil: Sie ist nicht nur eine treue Seele, sondern hat auch einen trockenen Humor und kann sogar richtig einen drauf machen. Das Blöde ist nur: Leider wird das von anderen nicht erkannt, und alleine kommt sie nicht aus sich heraus. So gibt ihre Freizeit bis auf den gelegentlichen Tratsch mit Nachbarin Maggie (Anna Thalbach) oder seltene Abendessen mit Tochter Linda (Klara Manzel) und deren Freund Arne (Franz Rogowski) wenig her. Selbst an ihrem 51. Geburtstag haben die Kolleginnen und Kollegen, für die sie jederzeit einspringt, etwas anderes vor, als mit ihr zu feiern. In ihrem Wunsch, Gesellschaft - vielleicht sogar Freunde - zu finden, ist Emma auf eine wunderliche Idee verfallen: Im Supermarkt lässt sie Portemonnaies von Kunden mitgehen, um sich später als ehrliche Finderin zu präsentieren. Wenn die Beklauten ahnungslos zu ihr kommen, wartet dort eine Überraschung: Emma hat für sie gekocht. So unkonventionell die Masche auch ist, ist sie dennoch nicht von Erfolg gekrönt, und gefährlich ist ihre Methode obendrein. Als sie den Geldbeutel eines Geschäftsmannes (Carl Achleitner) einsteckt, bemerkt dieser umgehend den Diebstahl. Doch nicht Emma, sondern der Obdachlose August (Henry Hübchen) wird verdächtigt und festgenommen. Obwohl August Emmas Diebstahl beobachtet hat, verrät er sie nicht. Allerdings erweist er sich am nächsten Tag, nach seiner Freilassung, als erstaunlich anhänglich. Emma möchte den übel riechenden Obdachlosen eigentlich nur schnell loswerden, nimmt ihn aber widerwillig über Nacht bei sich auf. Frisch gewaschen, entpuppt sich August nicht nur als adliger Lebenskünstler, sondern auch als begnadeter Country-Sänger und Tänzer. Endlich ist Emma mal wieder richtig ausgelassen. Ist ausgerechnet August der Richtige, um sie aus ihrer Einsamkeit zu retten? In „Besuch für Emma“ erzählt Max-Ophüls-Preisträger Ingo Rasper nach einem Drehbuch von Karlotta Ehrenberg eine Berliner Großstadtgeschichte mitten aus dem Leben. Dagmar Manzel beindruckt als einsame Frau in den besten Jahren, die lernen muss, aus eigener Kraft glücklich zu sein. Der gewitzte August, grandios gespielt von Henry Hübchen, öffnet ihr dafür die Augen. Mit Liebe zum Detail und seinen Charakteren wurde der Film inszeniert und ausgestattet. Der Look in Pastell-Tönen gibt der am berühmt-berüchtigten Kottbuser Tor spielenden Tragikomödie einen wunderbar versöhnlichen Touch. * Personen: Emma__________________________Dagmar Manzel August________________________Henry Hübchen Linda_________________________Klara Manzel Maggie________________________Anna Thalbach Arne__________________________Franz Rogowski Sandra________________________Regine Hentschel Steffi________________________Marie Rönnebeck Jacek_________________________Pit Bukowski Sami__________________________Samuel Arslan Studentin_____________________Christin Nichols Oma Helga_____________________Us Conradi Kinobesitzer__________________Asad Schwarz Mann im Supermarkt____________Carl Achleitner Kneipenwirtin_________________Traute Ho

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Berlin, das pulsierende Leben. Nur nicht für Kassiererin Emma: Sie fühlt sich so richtig einsam. Dabei ist nichts an ihr verkehrt, sie geht in der Großstadt einfach nur unter. Ihr Wunsch, Menschen kennenzulernen, hat Emma auf eine eigenartige Idee gebracht: Sie lässt im Supermarkt unbemerkt Portemonnaies von Kunden mitgehen und präsentiert sich später als gastfreundliche Finderin, die bei der Abholung an den bereits gedeckten Tisch einlädt. So unkonventionell die Masche auch ist, leider bleibt der Besuch nur kurz. Nur der gewitzte Obdachlose August, der sie durchschaut hat, beginnt sich für Emma zu interessieren. Dagmar Manzel gibt grandios eine verwitwete Frau Anfang 50, die so gerne am Leben teilhaben möchte – aber nicht weiß wie. Henry Hübchen ist ihr als eigenwilliger Obdachloser August ein ebenbürtiger Partner.
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Kassiererin Emma Beeskow (Dagmar Manzel) fühlt sich so richtig einsam. Alle führen ein erfüllteres Leben als sie. Dabei ist an ihr nichts verkehrt. Im Gegenteil: Sie ist nicht nur eine treue Seele, sondern hat auch einen trockenen Humor und kann sogar richtig einen drauf machen. Das Blöde ist nur: Leider wird das von anderen nicht erkannt, und alleine kommt sie nicht aus sich heraus. So gibt ihre Freizeit bis auf den gelegentlichen Tratsch mit Nachbarin Maggie (Anna Thalbach) oder seltene Abendessen mit Tochter Linda (Klara Manzel) und deren Freund Arne (Franz Rogowski) wenig her. Selbst an ihrem 51. Geburtstag haben die Kolleginnen und Kollegen, für die sie jederzeit einspringt, etwas anderes vor, als mit ihr zu feiern. In ihrem Wunsch, Gesellschaft - vielleicht sogar Freunde - zu finden, ist Emma auf eine wunderliche Idee verfallen: Im Supermarkt lässt sie Portemonnaies von Kunden mitgehen, um sich später als ehrliche Finderin zu präsentieren. Wenn die Beklauten ahnungslos zu ihr kommen, wartet dort eine Überraschung: Emma hat für sie gekocht. So unkonventionell die Masche auch ist, ist sie dennoch nicht von Erfolg gekrönt, und gefährlich ist ihre Methode obendrein. Als sie den Geldbeutel eines Geschäftsmannes (Carl Achleitner) einsteckt, bemerkt dieser umgehend den Diebstahl. Doch nicht Emma, sondern der Obdachlose August (Henry Hübchen) wird verdächtigt und festgenommen. Obwohl August Emmas Diebstahl beobachtet hat, verrät er sie nicht. Allerdings erweist er sich am nächsten Tag, nach seiner Freilassung, als erstaunlich anhänglich. Emma möchte den übel riechenden Obdachlosen eigentlich nur schnell loswerden, nimmt ihn aber widerwillig über Nacht bei sich auf. Frisch gewaschen, entpuppt sich August nicht nur als adliger Lebenskünstler, sondern auch als begnadeter Country-Sänger und Tänzer. Endlich ist Emma mal wieder richtig ausgelassen. Ist ausgerechnet August der Richtige, um sie aus ihrer Einsamkeit zu retten?
In „Besuch für Emma“ erzählt Max-Ophüls-Preisträger Ingo Rasper nach einem Drehbuch von Karlotta Ehrenberg eine Berliner Großstadtgeschichte mitten aus dem Leben. Dagmar Manzel beindruckt als einsame Frau in den besten Jahren, die lernen muss, aus eigener Kraft glücklich zu sein. Der gewitzte August, grandios gespielt von Henry Hübchen, öffnet ihr dafür die Augen. Mit Liebe zum Detail und seinen Charakteren wurde der Film inszeniert und ausgestattet. Der Look in Pastell-Tönen gibt der am berühmt-berüchtigten Kottbuser Tor spielenden Tragikomödie einen wunderbar versöhnlichen Touch.

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Personen:
Emma__________________________Dagmar Manzel
August________________________Henry Hübchen
Linda_________________________Klara Manzel
Maggie________________________Anna Thalbach
Arne__________________________Franz Rogowski
Sandra________________________Regine Hentschel
Steffi________________________Marie Rönnebeck
Jacek_________________________Pit Bukowski
Sami__________________________Samuel Arslan
Studentin_____________________Christin Nichols
Oma Helga_____________________Us Conradi
Kinobesitzer__________________Asad Schwarz
Mann im Supermarkt____________Carl Achleitner
Kneipenwirtin_________________Traute Ho