Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:00

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:00

3sat
45 minut
Dokumentární

Spielfilm. Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren – alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark "Ses Salines" gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald – eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein – über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.

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Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:45

, 3sat, 45 minut

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:45

Spielfilm. Tiefblaues Meer, goldene Strände, ein paar Dörfer und Leuchttürme – das ist längst nicht alles, was Formentera, die kleinste Insel der Balearen, zu bieten hat. Diese Folge begleitet unter anderem den Fotografen Gerardo Ferrero bei seiner täglichen Tour durch das Naturschutzgebiet "Ses Salines". Im Frühling ist Brutzeit, und auch zahlreiche Zugvögel machen dort Station. Vor der Küste sind Unterwasserarchäologen dabei, Spuren der langen Geschichte der Insel aufzuspüren. Sie entdecken Anker und Kanonen – Zeugen der Schlachten, die dort stattfanden, um Piraten zu bekämpfen. Am Meeresboden wachsen rund um Formentera auch die Seegraswiesen – sie sind die Lunge des Mittelmeers und ein wichtiges Ökosystem. Das will die Ozeanografin Daisee Aguilera Einheimischen und Touristen zu vermitteln, indem sie mit ihnen Kajaktouren unternimmt. Für den Fischer Raúl Colomar Tur sind die Seegraswiesen beides: ein Segen, weil sie für Fischreichtum sorgen - und ein Ärgernis, weil das Gras seine Netze verstopft. Fangen tut er trotzdem reichlich. An Land bereiten sich die Tänzerinnen des traditionellen Bauernballs, des "Ball Pagčs", auf ihren Auftritt vor. Dafür müssen aufwendige Kostüme geschneidert, Instrumente und Tänze geübt werden. Aktivisten sind unterdessen dabei, die Strände von Mikroplastik zu befreien. Und sie machen Kunst aus den angeschwemmten Fundstücken. Rauls Fisch trocknet später in der Bucht von Es Caló an der Leine. Daraus wird der traditionelle Trockenfisch Peix Sec, den ein Koch im Restaurant gleich nebenan zum beliebten Bauernsalat verarbeitet. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.

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Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:00

, 3sat, 45 minut

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 17:00

Spielfilm. Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren – alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark "Ses Salines" gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald – eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein – über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.

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Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 16:20

, 3sat, 40 minut

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 16:20

Spielfilm. Menorca wird "die kleine Schwester von Mallorca" genannt und ist die zweitgrößte Insel der Balearen. Ganz Menorca ist Biosphärenreservat mit einer großen Artenvielfalt. Menorca ist der östlichste Punkt Spaniens im Mittelmeer. Diese Folge der Reihe erkundet das UNESCO-Weltkulturerbe der talayotischen Bauten und stellt die typisch menorquinische Reitkunst vor – die Menorquiner haben sogar ihre eigene Pferderasse auf der Insel. Menorca bezaubert vor allem durch türkises Wasser, unberührte Natur, große geologische Vielfalt und viele Einzigartigkeiten, die nur dort zu finden sind. Obwohl sie nur ein Fünftel der Nachbarinsel Mallorca misst, hat Menorca im Mittelmeer seit jeher eine große strategische Bedeutung. Araber, Briten und Franzosen stritten um die Vormacht am Hafen der Hauptstadt Mahón, bevor die Insel 1802 spanisch wurde. Der sechs Kilometer lange Naturhafen gilt als größter Europas und war schon immer bei den Seemächten begehrt. Davon zeugen auch die vielen historischen Befestigungsanlagen an der majestätischen Hafeneinfahrt. Auch die jahrtausendealten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben noch heute Rätsel auf. Über 2000 Ausgrabungsstätten gibt es auf Menorca. Aus der Talayot-Kultur stammen auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe ihren Namen gaben, denn "Balearen" heißt übersetzt "Steinschleuderkämpfer". Mit Bleikugeln wurden sie zur Waffe - und die Menorquiner zogen schon für die Römer in die Schlachten. Heute ist es ein friedvoller Volkssport. Menorca hat sich eine sehr eigene Kultur bewahrt. Mit inseltypischen Sandalen, aromatischem Käse und sogar einer eigenen Pferderasse unterstreichen die Menorquiner ihre Einzigartigkeit. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.

Dostupné za 5 dní

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 15:35

, 3sat, 45 minut

Balearen – Die vier schönen Schwestern - Po 18.05. 15:35

Spielfilm. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen. Diese Folge zeigt die größte Baleareninsel Mallorca mit ihrer die Schönheit und Vielfalt. Sie begleitet Meeresbiologen bei der Rettung der Neptungraswiesen, zeigt, wie Wissenschaftler sich für den Schutz der Mönchsgeier in der Serra de Tramuntana einsetzen und trifft Korbflechterinnen von Capdepera, die eine alte Handwerkskunst bewahren. Mallorca, bekannt für seine steilen Küsten, die majestätische Serra de Tramuntana und fruchtbaren Olivenhaine, ist auch Heimat des Wissenschaftlers José Escańo Roepstorff. Er versucht mit dem Projekt "MedGardens", die bedrohten Neptungraswiesen rund um die Insel zu retten. Diese Unterwasserpflanzen sind wichtig für das marine Ökosystem, aber durch Tourismus und Umweltverschmutzung stark gefährdet. Mit viel Hingabe werden sie gesammelt und an geeigneten Stellen wieder angesiedelt. In die Höhen der Serra de Tramuntana arbeitet Pep Tapia von der "Fundación Vida Silvestre Mediterránea" unermüdlich für den Schutz der Mönchsgeier. Diese majestätischen Vögel waren einst vom Aussterben bedroht, doch dank der Bemühungen von Naturschützern leben wieder rund 350 Exemplare auf der Insel. Mit Kameras überwachen sie die Geier und dokumentieren ihre Lebensweise, um ihren Fortbestand zu sichern. In Capdepera bewahren die "Ses Madones de sa Llata" eine alte Handwerkskunst: das Flechten von Körben und anderen Gegenständen aus Palmblättern. Antonella Farris und Araceli Iranzo haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese uralte Tradition zu erlernen und weiterzuführen, um das Wissen der letzten Korbflechterinnen für kommende Generationen zu erhalten. Die Folge zeigt auch Mallorcas kulturelles Erbe - von den maurischen Terrassen bis zur modernen Küche, wo traditionelle Speisen wie das Gebäck Ensaďmada und die Rohwurst Sobrasada immer noch eine wichtige Rolle spielen.

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Spielfilm. Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren – alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark "Ses Salines" gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald – eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein – über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.

Tvůrci

Nadja Frenz, Antje Büll