Erbe Österreich - S01E263
Spielfilm. Habsburgs Frauen hatten oft keine klingenden Titel, aber mitunter mehr Macht als ihre Männer. Friedrich von Thun begibt sich auf die Spuren der "heimlichen Herrscherinnen" dieser Dynastie. Diesmal geht es um die mächtigen Mütter, deren Instinkt zum Machterhalt bestens ausgeprägt war. Etwa Sophie Friederike von Bayern, die Mutter der beiden Kaiser Franz Joseph und Maximilian. Ersteren bugsierte sie elegant in jungen Jahren auf den Thron. Niemand kann sich heute vorstellen, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn es anders gekommen wäre. Maria Theresia von Portugal galt nach Elisabeths Tod als offizielle First Lady neben Kaiser Franz Joseph und machte von dieser Position reichlich Gebrauch. Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg war zweifache Kaisermutter und stellvertretende Regentin für drei Kaiser. Maria Anna von Bayern, ehrgeizige Kaisermutter und Erhalterin der Habsburger-Linie im 16. Jahrhundert, erzog den späteren Kaiser Ferdinand II. ganz im Geist der Gegenreformation und war als religiöse Fanatikerin moralisch mitverantwortlich für den Dreißigjährigen Krieg. Elisabeth von Görz und Tirol, Habsburgs "Urmutter", war eine überaus geschickte Diplomatin in der Stunde null der Dynastie.
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Erbe Österreich - Série 1
Erbe Österreich - S01E301
Erbe Österreich - S01E301
Spielfilm. Die Toskana ist wohl die Sehnsuchtslandschaft für Menschen aus aller Welt. Speziell die Region um Siena, Montalcino und das Val d'Orcia ist ein Erlebnis für alle Sinne. Begleitet von dem schnaufenden Geräusch steigen wieder Rauchschwaden gegen den Himmel: Mit restaurierten Waggons aus den 1920er-Jahren und einer reaktivierten 100 Jahre alten Dampflok geht es mit dem "Treno Natura" durch die schönen Landschaften der südlichen Toskana. Mit "vapore" schnauft der "Treno Natura" durch das in magisches Licht getauchte Val d'Orcia, das Orcia-Tal. Sanfte Hügel, auf denen mittelalterliche Dörfer thronen, Zypressen-Alleen, die zu romantischen Landsitzen führen, Olivenhaine, Felder und natürlich Weinberge. Auf einem der Hügel das Städtchen Montalcino, weltberühmt für seine Weine. Der "Brunello di Montalcino" gilt als Inbegriff eines italienischen Weins für höchste Ansprüche. Unweit von Montalcino, eingebettet in eine bezaubernde Landschaft, liegt die "Tenuta di Collosorbo". Das Traditionsweingut ist seit 25 Jahren fest in weiblicher Hand. Mutter Giovanna und ihre Töchter Lucia und Laura produzieren Jahr für Jahr einen hervorragenden Wein. Die mit großer Kenntnis und Sorgfalt produzierten "Brunello di Montalcino" und "Rosso di Montalcino" gehören zu den besten Weinen Italiens. "Terroir, Fachwissen & Frauenpower" ist die Erfolgsformel von Collosorbo. Eindrucksvoll ist auch das Anwesen der "Villa La Foce". Es ist einer jener Orte im malerischen Hügelland des Val d'Orcia, den man als unvergleichbar bezeichnen muss. Der Garten der "Villa La Foce" war das letzte große Werk des berühmten englischen Gartenarchitekten Cecil Pinset und ein gartenarchitektonisches Vermächtnis für die Ewigkeit. Pinset schuf einen der schönsten Gärten der Toskana, der bis heute nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Benedetta und Donata Origo, die beiden Töchter von Iris und Antonio, führen das Vermächtnis ihrer Eltern weiter. Während sich Benedetta und ihre Tochter Katia Lysy um das Erbe von "La Foce" kümmern, widmet sich Benedettas Schwester Donata den Olivenbäumen des Gutes "La Chiarentana". Die ehemals mittelalterliche Festung befindet sich nur unweit von "La Foce" und besticht mit einem einmaligen Ausblick auf das Val d'Orcia und den Monte Amiata. Das Val d' Orcia wird für seine landwirtschaftlichen Produkte geschätzt. Die Schafzucht und Milchwirtschaft und die Weiterverarbeitung der Schafsmilch zu Käse sicherten so manchem bäuerlichen Betrieb über die Jahrhunderte das Überleben. Der Pecorino in seinen verschiedenen Reifungsgraden gilt als einer der besten Europas. Auf seiner filmischen Reise macht das Team Station auf dem Landgut "Podere Il Casale", das für seinen Pecorino berühmt ist. Wenn die historische Dampflokomotive durch die Landschaft schnaubt, fühlen sich nicht nur Eisenbahn-Nostalgiker in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. Die Bahnfahrt durch das Val d'Orcia ist ein Erlebnis für alle Sinne. Wie gemalt, beinahe unwirklich, breiten sich die grünen Hügel vor den Reisenden aus. Mit einer Bahnfahrt über diesen Flecken Erde, der im Zusammenspiel von Natur und Menschenhand zur Ikone erhoben wurde, erhält diese Landschaft eine weitere, eine neue Perspektive.
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Spielfilm. Habsburgs Frauen hatten oft keine klingenden Titel, aber mitunter mehr Macht als ihre Männer. Friedrich von Thun begibt sich auf die Spuren der "heimlichen Herrscherinnen" dieser Dynastie. Diesmal geht es um die mächtigen Mütter, deren Instinkt zum Machterhalt bestens ausgeprägt war. Etwa Sophie Friederike von Bayern, die Mutter der beiden Kaiser Franz Joseph und Maximilian. Ersteren bugsierte sie elegant in jungen Jahren auf den Thron. Niemand kann sich heute vorstellen, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn es anders gekommen wäre. Maria Theresia von Portugal galt nach Elisabeths Tod als offizielle First Lady neben Kaiser Franz Joseph und machte von dieser Position reichlich Gebrauch. Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg war zweifache Kaisermutter und stellvertretende Regentin für drei Kaiser. Maria Anna von Bayern, ehrgeizige Kaisermutter und Erhalterin der Habsburger-Linie im 16. Jahrhundert, erzog den späteren Kaiser Ferdinand II. ganz im Geist der Gegenreformation und war als religiöse Fanatikerin moralisch mitverantwortlich für den Dreißigjährigen Krieg. Elisabeth von Görz und Tirol, Habsburgs "Urmutter", war eine überaus geschickte Diplomatin in der Stunde null der Dynastie.